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Shopify Shop erstellen in 14 Schritten!


Du hast Deine Online-Marketing-Strategie sorgfältig geplant und gut durchdacht und Dich für Shopify als E-Commerce-System entschieden? Du kennst Deine Zielgruppe, hast Deine Produkte auf Lager und möchtest am liebsten direkt durchstarten? Dann ist es nun an der Zeit den nächsten Schritt zu gehen um Deinen Shopify Shop zu erstellen. Dafür habe ich für Dich diesen umfangreichen Beitrag geschrieben. Bist Du bereit? Okay, los gehts!

Empfehlung: Ein Gmail-Konto für Deinen Shopify-Shop registrieren.

gmail konto einrichten

Nun fragst Du Dich bestimmt: Wofür nun noch einen weiteren Mail-Account einrichten? Das erkläre ich Dir jetzt: Damit Du einen zentralen Punkt hast um Deinen Shopify Shop zu erstellen, welchen Du weiterführend für administrative Tätigkeiten, aber auch zur Steuerung und Überwachung Deiner Marketing-Aktivitäten nutzen kannst, empfehle ich Dir das Einrichten einer Gmail-Adresse nur für Deinen Shop.

Zum Beispiel kannst Du darüber dann im weiteren Verlauf Google-Produkte registrieren, wie Google Analytics um Deinen Traffic zu analysieren, die Google Search Console um Deinen Shop für SEO aufzustellen und zu überwachen, Google Ads um Werbung zu schalten, das Google Merchant Center um Deinen Produktkatalog bei Google zu pflegen und Google Shopping Ads zu veröffentlichen. Das bringt viele Vorteile mit sich und vor allem eins: Übersichtlichkeit und Ordnung.

Welche Kosten kommen bei dem Erstellen eines Shopify Shops auf Dich zu?

Im Idealfall hast Du die finanziellen Aspekte im Vorfeld schon in die Kalkulation für Dein Online-Shop-Projekt mit einfließen lassen. Der Vollständigkeit habe ich Dir hier noch einmal eine Grafik über dem text zur Kostenübersicht von Shopify hinterlegt. Klicke darauf um noch ausführlicherer Informationen über die Preise zu erhalten.

Shopify anmelden. Wie geht das?

Shopify Shop erstellen

Einen Shop bei Shopify zu registrieren ist sehr einfach. Du meldest Dich im Idealfall mit Deiner eigens registrierten Gmail-Adresse an und wählst neben ein paar Antworten zu Deinem Business noch die gewünschte Shop-Adresse. Aber keine Angst! Diese Web-Adresse ist nicht in Stein gemeißelt. Denn wenn Du den Shop bei Shopify anmeldest, bekommst Du erst mal eine Adresse nach dem Schema: „shopname.myshopify.com“ vergeben. Doch da Du ja nach außen professionell auftreten möchtest, brauchst Du eine Adresse ala „www.shopname.de“.

Das kannst Du in Shopify direkt tun, aber ich empfehle Dir andere Hosts zu vergleichen, wo Du Deine Domain registrierst. Eventuell sparst Du dabei etwas und hast im Idealfall einen guten Kundendienst, was ich als noch wichtiger erachte. Meine Empfehlung ist zum Beispiel Allinkl. Hier bin ich selbst schon langjähriger Kunde und finde den Kundensupport super, wofür ich auch gerne ein paar Euro mehr bezahlen würde. Alternativen sind hier beispielsweise United Domains oder Ionos. Wenn Du Dich für ein Webhosting entschieden hast, musst Du nur noch Deinen Shop über die DNS-Einstellungen mit Deiner Domain verbinden. Wie Du das machen kannst, siehst Du hier:

Welche Zahlungsarten sind sinnvoll?

zahlungsmethoden für shopify shop erstellen. Paypal, mastercard, visa

Du hast Dir vor der Anmeldung des Shops Gedanken bezüglich Deiner angebotenen Zahlungsarten gemacht? Nein? Kein Problem. Dann erkläre ich Dir, worauf Du bei Deiner Wahl achten solltest. Grundsätzlich sollte man bedenken: Je mehr Zahlungsarten man anbietet umso besser. Dennoch sollte man die Wahl aus mehreren Perspektiven beleuchten.

Die beliebtesten Zahlungsarten laut einer aktuellen Payment-Studie hat ergeben, dass im deutschsprachigen Raum der Kauf auf Rechnung, Paypal, Kreditkarte, Vorkasse und Sofortüberweisung ganz weit oben stehen. Aber sogar den noch relativ neuen Zahlungsdienst von Apple „Apple Pay“ kennen bereits die hälfte der deutschen Online-Shopper. Dennoch liegt der Fokus nach wie vor auf den bekannten Zahlungsdiensten.

Was für Dich interessant sein könnte: Wer ist Deine Zielgruppe? Hast Du eine eher ältere Zielgruppe, dann kann es definitiv sinnvoll sein den Kauf auf Rechnung anzubieten, da beispielsweise Paypal nicht so bekannt ist. Doch wie ist das nun in Shopify geregelt? Shopify bietet nun schon seit einer Weile eine integrierte Zahlungslösung an, welche für Dich den geringsten Arbeitsaufwand bedeutet: Shopify Payments. Hier hat der Shop alle gängigen Zahlungsarten bereits integriert. Ausnahme besteht hier nur bei Paypal. Das musst Du manuell hinzufügen. Ist aber ganz schnell passiert.

Was ist ein Theme? Und wie findest Du das Beste für Deinen Shopify-Shop?

Shopify Shop erstellen und Theme wählen

Nun hast Du Deinen Shop registriert, alle erforderlichen Dinge in die Wege geleitet oder umgesetzt. Doch was nun? Ich empfehle an dieser Stelle die Wahl und Installation des Themes. Doch was ist das überhaupt? Eine Theme musst Du Dir vorstellen wie eine „Design-Schablone“ für Deinen Shop. Denn Shopify ist in der Grundausstattung noch sehr rudimentär, genauer gesagt mit einem einfachen Theme ausgerüstet. Das kann für den Anfang ausreichen und wenn du mit wenig Budget starten möchtest, ist das vorinstallierte Shopify-Theme oder ein anderes kostenloses eine Möglichkeit.

Die meisten kostenpflichtigen Themes ermöglichen Dir weitaus mehr Spielraum für die Gestaltung, die Anordnung von Elementen auf der Oberfläche und vieles mehr. Was dazu kommt, ist der gute Support, den Dir viele bezahlte Themes bieten. Denn Du wirst bestimmt an Punkte stoßen, wo Du Hilfe von außen benötigst. Schaue Dich im Theme-Store um und schaue, welche Funktionen Dir für Dein Geschäft wichtig sind und was Dir gut gefällt. Egal wofür Du Dich entscheidest. Themes die im Shopify-Theme-Store gelistet sind, sind geprüft und funktionieren garantiert mit Deinem Shop.

Was ist Corporate Identity und wieso ist diese so wichtig für Dein Business?

visitenkarten mit corporate identity logo und markter farbgebung

Das schönste Theme bringt Dir nichts, wenn Du Dir nicht im Klaren darüber bist, wie sich Dein Branding beziehungsweise Deine Corporate Identity auch Unternehmensidentität genannt, gestaltet. Hast Du eine oder zwei bestimmte Farben welche Du als Erkennungsmerkmal auf Visitenkarten oder in Deinem Geschäft bereits benutzt? Welche Schriften passen zu Deiner Marke? Gibt es bestimmte Design-Elemente wie ein besonderes Logo, die Dich einzigartig erscheinen lassen?

Nutze Dein Theme um die Farben hinsichtlich der Außenwirkung sinnvoll und effektiv einzusetzen. Doch hier gilt auch: Nicht übertreiben. Denn schnell wird ein Shop zu einem kunterbunten Chaos und das wirkt sich schlecht auf die Konversion aus.

Produktseite & Co. : Halte gutes Bild- und Videomaterial bereit.

Chilischoten auf dunklem Hintergrund

Nichts geht über hochwertiges Bildmaterial. Das Bild ist eines der bedeutendsten Elemente Deines Shops. Denn hiermit transportierst Du Informationen auf visueller Ebene, löst Emotionen bei Deinen Nutzern aus und gibst Details weiter. Achte hier darauf, dass man auf den Bildern Deine Produkte eindeutig erkennt, Du ein einheitliches Format nutzt (idealerweise quadratisch). Halte die Dateigröße so gering wie möglich, damit die Ladezeiten Deines Shops nicht in die Höhe schießen.

Bei der Benennung Deiner Bilder solltest Du auf Benennungen wie „DSC0123.jpg verzichten“, sondern Worte nutzen welche die Produktvariante sowie Marke beschreiben. Somit stellst Du schon von Anfang an eine gute Grundlage für die Suchmaschinenoptimierung (SEO) auf. Beispiel: „Knoblauchpresse-rot-Frontansicht“.

Videos können sich im Übrigen auch sehr positiv auf die Konversion Deines Shops auswirken. So kannst Du dieses Medium nutzen, um Dein Produkt besser zu präsentieren, oder erklären, wie man es in der praktischen Nutzung anwendet.

Struktur für Deine Produkte und Menüs.

Wichtig ist, dass Du Dir von Anfang an eine gut durchdachte Strukturierung für Deinen Shop überlegst. Wenn ich im E-Commerce-Shop von Struktur spreche, dann rede ich von einer Homepage oder Startseite, Produktkategorie-Seiten und Produktseiten. Auf der obersten Ebene stehen noch die restlichen Seiten wie „Über uns, FAQ, Kontakt“ usw. Lege am besten von Anfang an eine Tabelle an, wo Du Deine Produkte sauber auflistest und mit wichtigen Informationen wie Preisen, Optionen und Varianten versehen kannst. Hier könntest Du beispielsweise direkt Tags (sogenannte Schlüsselwörter) für Deine Produkte hinterlegen, welche Du später im Shop nutzen möchtest. Diese helfen dann dabei Filterfunktionen auf Kategorieseiten anzeigen zu lassen wie zum Beispiel bio, vegan oder glutenfrei oder spezielle Kollektionen zu erzeugen. Hast Du die Liste erstellt, erleichtert das Erstellen des Shopify Shop enorm und spart viel Zeit.

Wenn Du ein großes Produktsortiment hast, kann die Strukturierung viel Zeit in Anspruch nehmen, doch belohnt Dich die Arbeit, damit ein positives Benutzererlebnis zu erzeugen und somit Signale an Google zu senden, dass sich Deine User in Deinem Onlineshop wohlfühlen und mühelos zurechtfinden. Aber für kleine Shops ist ebenso eine „Ordnung“ von Anfang an in Deinem Store sehr wichtig und essenziell.

Produkttitel und Texte: Was solltest Du beachten?

Ähnlich wie mit den Bildern und Videos ist es hier auf der inhaltlichen Ebene. Denn neben den visuellen Typen, gibt es noch die Menschen, welche Daten, Fakten und Storys lieben. Der Produkttitel sollte Deine Artikel eindeutig und treffend beschreiben, sodass der Shopbesucher schnell versteht, was Du anbietest und was es kann (oder nicht kann). Außerdem sollte hier das Fokus-Keyword im Titelenthalten sein, sprich das wonach Dein potenzieller Kunde bei Google sucht.

In der Produktbeschreibung ist es wichtig, dass Du auf rationaler und emotionaler Ebene auf Dein Produkt eingehst und erklärst, warum Dein User gerade dieses kaufen soll. Was hier sehr sinnvoll sein kann, ist die Nutzung von Tabs, um die Produktseite übersichtlicher zu gestalten. Wichtig ist beispielsweise, dass Du deutlich die Lieferzeiten und die Versandbedingungen kommunizierst. Das schafft Vertrauen. Wenn Du die Weichen für SEO von Anfang an richtigstellen willst, achte auch hier darauf, dass Dein Hauptkeyword enthalten ist.

Rechtssicherheit: Wie sicherst Du Dich richtig ab?

Richter mit Hammer

Was natürlich nicht fehlen darf, sind die Rechtstexte für Deinen Shop. Da dies ein sehr komplexes Thema ist, gehe ich hier nur grob auf diese Thematik ein. Viele Shopbetreiber die zum ersten Mal einen E-Commerce-Shop aufbauen, kopieren gerne die Rechtstexte 1:1 aus einer bereits bestehenden Webpräsenz in ihren Shop. Doch hier ist Vorsicht geboten!

Ein wichtiger Punkt ist, dass Dein Shop ein komplett anderes Ziel verfolgt als Deine bisherige Webseite. Nämlich verkaufen. Hier verwendest Du gänzlich andere Tools und Dienste, und somit sind die Wege der Datenweitergabe andere. In diesem Fall, aber auch im Falle eines komplett neuen Shops, empfehle ich von Anfang an eine professionelle Lösung zu wählen. Dies ist aber nur eine reine Empfehlung.

Solltest Du einen eigenen Anwalt zurate ziehen wollen, dann tue dies. Ich habe persönlich gute Erfahrungen mit der IT-Rechts-Kanzlei und dem Händlerbund gemacht. Ersterer hat für mich die kostengünstigste Variante dargestellt. Daneben gibt es beispielsweise auch noch E-Recht24.de. Hinter diesen Namen stecken Experten & Anwälte aus dem Online-Marketing und E-Commerce-Bereich. Sie bieten als Dienstleistung das konforme und individuelle Erstellen von Rechtstexten für Deinen E-Commerce-Shop an. Informiere Dich an diesen Stellen, was für Dich eine gute Lösung sein könnte.

Steuern, Versandkosten und mehr.

Versanddienstleister

Bei der Einrichtung von Shopify ist es notwendig, dass Du den passenden Steuersatz für das Land in dem Du verkaufst, hinterlegst. Bevor Du mit allem starten kannst, ist es wichtig, dass Du auch Deine Umsatzsteuer-ID und andere unternehmensrelevante Informationen im Shop einträgst. Natürlich solltest Du Dir im Klaren darüber sein, welche Versandkosten Du erhebst und ob es eine Schwelle für kostenlosen Versand gibt.

Shopify Shop erstellen & Apps

Kommen wir zurück zur Technik des Shops. Wie ich im Bereich des Themes bereits erwähnte, ist Shopify in der Grundausstattung auf das Wesentliche beschränkt. Um den Shop bezüglich spezieller Funktionen zu erweitern, gibt es den Shopify-Appstore. Die sogenannten Apps, sind im Grunde Erweiterungen, welche Du ganz individuell einsetzen kannst und sich stark nach Deinen Vorhaben ausrichten. Hier findest Du eine Auswahl der wichtigsten Apps: Shopify App Empfehlungen

Benutzt Du beispielsweise eine Buchhaltungssoftware wie sevDesk oder spielst mit dem Gedanken, eine Softwarelösung zu nutzen? Du verkaufst bereits auf Amazon und nutzt Billbee zur Rechnungserstellung? Für viele Szenarien gibt es Apps, die den Shop an Deine Software anbinden. Schaue Dich im Appstore um, was es dort so alles gibt und welche Apps für Dich bei dem Erstellen Deines Shopify Shops wichtig sein könnten in dem Du folgendes Bild anklickst:

Falls Du klein startest und erst mal online gehen willst, empfehle ich Dir „Essentials“ wie Order Printer Pro. Damit kannst Du bis zu einem bestimmten Kontingent kostenlos professionelle Rechnungen erzeugen, und Deinem Kunden automatisiert per Mail zusenden. Zum Thema Rechtssicherheit empfehle ich Apps wie GDPR… Denn seit einiger Zeit ist es Pflicht, dass Dein Shopbesucher aktiv dem Empfang von Cookies einwilligt, bevor Du seine Aktivitäten verfolgst.

Tipp: Halte es so schlank wie möglich und wähle die Apps mit Sorgfalt. Zu viele Erweiterungen „müllen“ den Code Deines Shops zu und machen ihn langsam. In manchen Fällen kann es auch sinnvoll sein, dass Du auf einen Programmierer zurückgreifst, der Dir eine besondere Anpassung in Deinen Shop einprogrammiert.

Die „Über-Uns-Seite“: Erzähle eine Geschichte

storytelling darstellung

Natürlich solltest Du nicht nur Deine Produkte in den Vordergrund stellen, sondern auch Dich und die Story hinter Deinem Business präsentieren. Sehr viele Shopbesucher werden Deine „Über-Uns-Seite“ besuchen. Das sagt meine Erfahrung. Denn oftmals interessiert die Menschen, wer hinter dem Shop steckt. Kannst Du auf eine persönliche und ehrliche Art den Besuchern Deines Shops vermitteln, wer Du bist, warum Du das machst und wie es dazu gekommen ist. Dann bist Du vielen Shopbetreibern einen Schritt voraus! Bleibe so authentisch wie möglich und stapele nicht zu hoch. Persönlichkeit und Authentizität gewinnt.

Zum Abschluss: der Testkauf um Deinen Shopify Shop zu erstellen

Egal ob Du einen komplett neuen Shopify Shop erstellen willst oder gelegentlich Änderungen an einem bestehenden Onlineshop vornimmst. Hier ist wichtig, dass Du einen Probekauf durchführst und schaust, ob der Kaufprozess auch reibungslos funktioniert. Das kannst Du ganz gut mit der Probefahrt eines Autos nach der Reparatur vergleichen. Shopify bietet im Rahmen von Shopify-Payments einen Testmodus an, welche Du aktivieren und eine Transaktion simulieren kannst. Wie das funktioniert, kannst Du hier sehen:

Ein Tipp zum Schluss: Der Shop soll zwar gut aussehen. Aber am Ende entscheidet immer Dein potenzieller Kunde, ob Dein Shop gut läuft oder nicht. Ich wünsche Dir ganz viel Erfolg beim Erstellen Deines Shopify Shop mit Shopify! Benötigst Du Hilfe beim Set-up oder den ersten Schritten im Online-Marketing? Kontaktiere mich gerne und wir unterhalten uns über Dein Business und Deine Ziele.

Hey, ich bin Florian.

Hast Du Fragen rund um das Thema Shopify und E-Commerce? Lass uns in Kontakt treten und wir finden heraus ob ich Dir helfen kann, Dein Business im Onlinehandel weiter voranzubringen.

Florian Müller Shopify Ecommerce Freelancer