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  • Shopify B2B – Warum das Shopsystem eine L√∂sung sein kann und was Du beachten solltest.

Shopify B2B РWarum das Shopsystem eine Lösung sein kann und was Du beachten solltest.


Solltest Du auch Gro√üh√§ndler mit Deinen Produkten beliefern, stellt sich nat√ľrlich vor der Erstellung Deines Onlineshops die Frage bez√ľglich der passenden B2B Onlineshop-Software. Denn auch wenn es danach aussieht als best√ľnde der Onlinehandel nur aus Shops f√ľr Endverbraucher, dann irrt man sich gewaltig. Hier kann Shopify B2B Funktionen abdecken, die f√ľr Dein Gesch√§ftsmodell passen.

Neben der passenden Shop-Software ist es wichtig, im Vorfeld das richtige Konzept zu w√§hlen, was zu Deinem Gesch√§ftsmodell passt. Denn dann kannst Du pr√ľfen ob Shopify die richtige L√∂sung f√ľr Dich ist. Doch eine Sache vorab ohne Dich zu sehr abzuschrecken: Egal mit welchem System Du Dein Vorhaben abbilden m√∂chtest. Ein B2B-Handel macht Dein Shop-Projekt immer komplexer und man sollte abkl√§ren, ob sich der administrative Aufwand wirklich lohnt. Aber dazu sp√§ter mehr, okay?

Was unterscheidet B2C von B2B bez√ľglich des Onlineshop Systems?

Die Registrierung:

Dein Gro√ükunde muss sich √ľber einen separaten Login anmelden um unter anderem, zu seinen speziellen Konditionen bestellen zu k√∂nnen.

Der Preis:

Das ist das wichtigste Merkmal welches den Großkunden vom Endkunden unterscheidet. Im Idealfall möchtest Du auch, dass der Endkunde die Preise des Großkunden nicht sieht. Ausserdem möchtest Du gesonderte Rabattstaffelungen anbieten.

Das Sortiment:

F√ľr Deinen Gro√ükunden m√∂chtest Du Produkte in Deiner B2B Onlineshop-Software anzeigen, welche Dein Endkunde nicht sehen soll. Oder Du m√∂chtest gewerblichen H√§ndlern fr√ľhzeitigen Zugriff auf ein neues Sortiment geben. Gesonderte Gebinde k√∂nnen hier auch realisiert werden.

Die Mindestbestellmenge:

Deine Gro√ükunden sollen Deine Produkte erst ab einer gewissen Menge abnehmen k√∂nnen. F√ľr den Endverbraucher ist diese Funktion jedoch nicht relevant.

Die Zahlungsart:

Der Großhändler zahlt oft auf Rechnung, ggf. mit Skonto. Diese Zahlungsart möchtest Du Deinen Endkunden nicht anbieten.

Die Steuern:

Je nach Ort des Großhändler und der Art des Unternehmens, kann es sinnvoll sein Brutto- und Nettopreise gesondert anzuzeigen.

Rechtliches:

F√ľr gewerbliche Kunden und Endkunden gelten gesonderte gesetzliche Verordnungen die im Rahmen der AGB und dem Widerrufsrecht getrennt zu behandeln sind.

Junger Mann bei dem Erstellen einer Firmenstrategie
Das B2B / B2C Shop-Konzept richtet sich sehr stark an Deine Firmenstrategie aus.

Mit Shopify B2B und 3 Ideen zu Deinem Konzept

Grundsätzlich solltest Du Dir folgenden Fragen vorab stellen:

  • Produzierst und verkaufst Du zum Beispiel ein eigenes Produkt und willst dieses auch f√ľr Deine Gro√üh√§ndler zur Verf√ľgung stellen?
  • Verkaufst Du mehrere Markenprodukte anderer Hersteller und fungierst als Wiederverk√§ufer?

Kannst Du schon ahnen worauf ich hinaus will? Im Falle des ersten Szenarios macht es durchaus Sinn, in einem Shop-System beide Gesch√§ftsarten abzubilden. Vertreibst Du mehrere Marken und agierst mehr als H√§ndler, dann w√ľrde vielleicht sogar ein eigenst√§ndiger B2B-Shop Sinn machen. Keine Angst, ich erkl√§re das nun genauer. 

Konzept 1: Shopify B2B und B2C in einem Shop

Grunds√§tzlich ist es m√∂glich einen einzigen Shopify-Shop so einzurichten, dass er f√ľr End- und Gesch√§ftskunden zusammen genutzt werden kann. Allerdings muss dies bringt dies die Herausforderung mit sich, dass Anpassungen am Theme und der Konfiguration des Shops notwendig sind.

Erweiterungen (Apps) f√ľr Deinen Shopify B2B Shop

Hier gibt es speziell f√ľr das System Shopify Apps (Erweiterungen), welche Dir erm√∂glichen die oben genannten Kriterien wie Preisauszeichnung, eigene Zahlungsarten und vieles mehr in einem separaten Gro√üh√§ndlerbereich anzuzeigen und zu implementieren. 

Vorteile:

  • Alle Kunden k√∂nnen in einem Shop einkaufen
  • Der Shop hat ein einheitliches Design
  • Die Lagerbest√§nde sind einheitlich 

Nachteile:

  • Es sind Apps (Erweiterungen) notwendig die kostenpflichtig sind
  • Unterschiedlich Behandlung der Kunden im Checkout (au√üer Shopify Plus)
  • Rechtstexte m√ľssen separat ber√ľcksichtigt werden
  • Eventuell manuelle Anpassungen durch Entwickler erforderlich

Konzept 2: Ein reiner Shopify B2B Shop

Bei diesem Konzept betreibst Du einen eigenen Shop nur f√ľr Deine B2B-Aktivit√§ten. Dies macht vor allen Dingen dann Sinn, wenn Du mehrere Marken als Wiederverk√§ufer vertreibst. 

Die Kosten

Doch beachte hier auch, dass Deine Fixkosten steigen. Du musst einen separaten Shop betreiben, welcher jedoch auch zusätzliche Kosten produziert. Dazu zählt zum Beispiel das Theme, was Du am anfangen kaufen musst und die Apps welche laufende Kosten erzeugen.

Administration und Lagerbestand

Ein weiterer Punkt ist der Lagerbestand. Wenn Du mehrere Shops mit gleichen Produkten betreibst, musst Du nat√ľrlich die Lagerbest√§nde synchron halten. Das kannst Du bei Shopify auch mit Hilfe von Apps realisieren. Der Aufwand der Administration steigt somit auch an, da Du ja einen weiteren Shop separat betreibst. Daher entstehen zum Beispiel weitere Kundenlisten und buchhalterisch ist es ein Mehraufwand

Vorteile:

  • Komplette Trennung von B2B- und B2C-Kunden
  • Keine manuellen Anpassungen durch einen Entwickler notwendig
  • Es sind keine Apps notwendig um Preise und andere Faktoren zu trennen.
  • Rechtstexte k√∂nnen voll auf B2B ausgerichtet werden.
  • Der Shop kann bei Bedarf nur Gro√ükunden zug√§nglich gemacht werden.

Nachteile:

  • Lagerbest√§nde m√ľssen synchron gehalten werden
  • Doppelter Aufwand und zus√§tzliche Kosten. Ggf. kann sogar ein ERP-System notwendig werden.

Konzept 3: Shopify Plus und Whole Sales Channel

Wenn Du Nutzer von Shopify Plus bist, kannst Du bei den Verkaufskan√§len den Whole Sales Channel hinzuf√ľgen. Diesen kann man so konfigurieren, dass aus Deinem bestehenden B2C-Shop ein separater B2B-Shop betrieben werden kann. Shopify Plus kostet allerdings in der monatlichen Grundgeb√ľhr mehr und macht aus dieser Sicht erst Sinn, wenn Du schon gut verkaufst.

Hier kannst Du den Checkout an die Kundengruppen anpassen, kannst dementsprechend unterschiedliche Zahlungsarten anbieten. Außerdem ist hier eine unterschiedliche Preisgestaltung ohne Probleme möglich.

Vorteile:

  • B2C und B2B-Shop in einem
  • Preisgestaltung kann getrennt behandelt werden
  • Getrennte Registrierung m√∂glich

Nachteile:

  • Shop-Design nur eingeschr√§nkt anpassbar
  • Nur mit Shopify Plus m√∂glich und somit zus√§tzlichen Geb√ľhren verbunden
  • Die im Vorfeld genannten Apps f√ľr die Anpassung sind nicht nutzbar

Fazit: Shopify B2B & B2C

Einen Shopify B2B Shop zusammen mit B2C zu betreiben ist ein nicht zu untersch√§tzender Aufwand. Allerdings sind die Chancen enorm, Deine Ums√§tze auch f√ľr den Gro√ühandel zu steigern. 

Nat√ľrlich richtet sich Dein Setup sehr nach Deinem Gesch√§ftsmodell und den Anforderungen Deiner Kunden aus. Mit Shopify, was nicht nur als reines B2C-System, sondern auch als B2B Onlineshop Software einsetzbar ist, ist es m√∂glich, verschiedene Szenarien zu realisieren. Dies erfordert jedoch den Einsatz von Apps oder aber auch einer eventuellen Anpassung des Codes. 

Hast Du Fragen bez√ľglich Shopify und dem Aufbau Deines Shops? Hier kannst Du mehr erfahren: Shopify Shop Erstellung.

Hey, ich bin Florian.

Hast Du Fragen rund um das Thema Shopify und E-Commerce? Lass uns in Kontakt treten und wir finden heraus ob ich Dir helfen kann, Dein Business im Onlinehandel weiter voranzubringen.

Florian M√ľller Shopify Ecommerce Freelancer