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Letzte Aktualisierung: 20.09.2026

Shopify Migration und laufende Betreuung

VIER JAHRE MODBRIX. VOM AMAZON-GESCHÄFT ZUM GRÖSSTEN EIGENEN KANAL.

Modbrix: Als der eigene Shop zum größten Umsatzkanal wurde

Modbrix verkaufte seit 2018 Klemmbaustein-Sets, erfolgreich, aber fast ausschließlich über Amazon. Ende 2020 haben wir den Shop von JTL auf Shopify migriert und daraus einen eigenen Vertriebskanal gebaut. Im ersten vollen Jahr 2021 erzielte dieser Kanal 1,43 Mio. € Umsatz. Zwei Jahre später hielt die Mitteilung zur Übernahme durch BlueBrixx fest, dass der eigene Webshop inzwischen den größten Teil des Unternehmensumsatzes erwirtschaftet. Diese Einordnung stammt nicht von uns, sondern von der Käuferseite.

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Laptop zeigt Online-Shop für Modbrix-Produkte mit Bestsellern wie Raumschiff, Kristallkonflikt und Planetenzerstörer.

Der Modbrix-Shop im Jahr 2021, dem ersten vollen Jahr auf Shopify.

1,43 Mio. €

Eigener Shop-Umsatz 2021

Erstes volles Jahr nach der Migration. Quelle: Shopify-Auswertung 01.01.2021 bis 01.01.2022.

+670 %

Wachstum gegenüber 2020

Gegenüber dem Vorjahreszeitraum, dem Jahr des Shop-Starts.

30,64 %

Umsatzanteil über E-Mail

Aufgebaut mit Klaviyo, Warenkorbabbrecher und Wiederkäufer-Strecken.

4 Jahre

Zusammenarbeit

Von 2020 bis Juni 2024, über einen kompletten Eigentümerwechsel hinweg.

Die Ausgangslage: Amazon war kein Fehler, sondern der Anfang

Modbrix hatte, was viele Marken suchen: Produkte, für die es eine echte Fangemeinde gibt, und einen Kanal, der verkauft. Seit 2018 liefen die Klemmbaustein-Sets über Amazon, im Rücken die Brigamo GmbH, die seit 2008 mit Spielzeug handelt und seit 2014 mit Klemmbausteinen. Das Geschäft funktionierte. Die Nachfrage war da.

Was fehlte, war der eigene Zugang zum Kunden. Auf einem Marktplatz gehören die Kundendaten, die Beziehung und die Sichtbarkeit dem Marktplatz. Wer dort erfolgreich ist, wächst innerhalb fremder Regeln. Für eine Marke mit eigener Community ist das kein Problem der Gegenwart, sondern eine Deckelung der Zukunft.

Michael Gaßmann wollte deshalb keinen zweiten Verkaufsweg, sondern ein zweites Standbein: einen Kanal, der die Marke zeigt, Kunden bindet und dem Unternehmen selbst gehört. Hier kam ecom flow dazu. Ende 2020 begann die Migration von JTL auf Shopify. Sie war der technische Teil der Aufgabe. Der eigentliche Auftrag war, aus einem Nebenkanal ein Kerngeschäft zu machen.

Smartphone zeigt BlueBrixx-Webseite mit "Kristall-Konflikt: Bauhof + Kaserne" Produkt und Modellen.

Die Herausforderung: Einen eigenen Kanal aufbauen, ohne das laufende Geschäft zu gefährden

Der Amazon-Umsatz trug das Unternehmen. Er durfte während des Aufbaus an keinem Tag wackeln. Alles Neue musste daneben entstehen, nicht an seiner Stelle.

Zwei Lager, ein System

Amazon FBA für den Prime-Versand, ein eigenes DHL-Lager für Flexibilität und Markenversand. Beide Wege mussten vollautomatisch über Shopify laufen, mit Beständen in Echtzeit und ohne Handarbeit im Tagesgeschäft.

Eine Domain ohne Vorgeschichte

Für den eigenen Kanal gab es keinen organischen Traffic und keine Domain-Autorität. Sichtbarkeit musste von null aufgebaut werden, parallel zum laufenden Betrieb.

Keine eigene Kundenbeziehung

Die Kundendaten der Amazon-Jahre standen für eigene Kommunikation nicht zur Verfügung. Wiederkauf musste auf dem eigenen Kanal von vorn entstehen.

Kein Werbebudget als Abkürzung

Der Kanal sollte nicht durch eingekaufte Reichweite groß aussehen, sondern durch Sichtbarkeit und Kundenbindung tragen. Das dauert länger und hält länger.

Das ist die Aufgabe hinter der Migration. Ein Systemwechsel ist an einem Wochenende erledigt. Ein Kanal, der das Unternehmen trägt, braucht Jahre.

Was wir umgesetzt haben

Smartphone zeigt BlueBrixx Online-Shop mit Bausätzen wie Heldenturm, Helden-Hauptquartier, Containerhaus, Mauerfall Berlin.

Migration und Shop-Setup

Wechsel von JTL auf Shopify ab Ende 2020, skalierbare Architektur und strukturierte Metafelder für das gesamte Sortiment. Der Amazon-Betrieb lief während der gesamten Umstellung unverändert weiter.

Zwei Lager, ein System

Amazon FBA für den Prime-Versand, eigenes DHL-Lager für Flexibilität und Markenversand, beides vollautomatisch über Shopify gesteuert und über Bytestand angebunden. Keine Handarbeit im Tagesgeschäft, keine doppelte Bestandsführung.

Sichtbarkeit von null

42 suchmaschinenoptimierte Kategorieseiten auf einer Domain ohne Vorgeschichte. Die Sichtbarkeit stieg über Jahre, nicht über eine Kampagne.

Kundenbindung über Klaviyo

Warenkorbabbrecher, Wiederkäufer-Sequenzen und Produktreaktivierung. Aus einmaligen Käufern wurden wiederkehrende, ohne dass jede Bestellung neu eingekauft werden musste.

Das Ergebnis:

1.433.151 €

Shop-Umsatz 2021

Quelle: Shopify-Auswertung für den Zeitraum 01.01.2021 bis 01.01.2022.

+670 %

Gegenüber dem Vorjahreszeitraum 2020

Dem Jahr, in dem der Shop startete.

30,64 %

Umsatzanteil über E-Mail

Vollautomatisch über Klaviyo.

16,19 auf 20,95 %

Wiederkäuferquote

Im Betreuungszeitraum.

0 auf 0,22

Sichtbarkeitsindex modbrix.de

Gemessen von Sistrix, Ende 2019 bis Frühjahr 2023.

Michael Gaßmann, Geschäftsführer der Brigamo GmbH und Inhaber der Marke Modbrix

Michael Gaßmann

Geschäftsführer, Brigamo GmbH

Als wir uns auf der Suche nach einem einfach zu bedienenden Shopsystem für Shopify und die Zusammenarbeit mit Florian sowie dem Team von Ecom Flow haben, waren wir zuerst etwas skeptisch, ob sich die Zusammenarbeit lohnt und unser Shop so stark wächst. Wir wurden jedoch nicht enttäuscht. Denn die Zahlen und die Entwicklung, sowie die unkomplizierte und persönliche Zusammenarbeit sprechen absolut für sich.

Wie sich die Zusammenarbeit entwickelt hat

Was als Migration begann, wurde eine Zusammenarbeit über vier Jahre und einen kompletten Eigentümerwechsel hinweg. Die Stationen in der Reihenfolge, in der sie passiert sind.

  1. Bis 2020

    Das Geschäft auf fremdem Boden

    Modbrix verkauft seit 2018 über Amazon, getragen von der Brigamo GmbH, die seit 2008 mit Spielzeug und seit 2014 mit Klemmbausteinen handelt. Nachfrage und Sortiment stehen, der eigene Kundenzugang fehlt.

  2. Ende 2020

    Der eigene Kanal entsteht

    Migration von JTL auf Shopify, Multi-Lager-Setup aus Amazon FBA und eigenem DHL-Lager, Aufbau der Kategorieseiten, Einrichtung von Klaviyo. Der Amazon-Umsatz läuft ungestört weiter.

  3. 2021

    Aus dem Nebenkanal wird ein Kerngeschäft

    1.433.151 € Umsatz im ersten vollen Jahr, plus 670 Prozent gegenüber dem Vorjahr, dazu ein E-Mail-Kanal, der knapp ein Drittel des Umsatzes trägt.

  4. Dezember 2022

    Der Eigentümerwechsel

    Die BB Services GmbH hinter BlueBrixx übernimmt die Brigamo GmbH samt Marke Modbrix, Onlineshop, Amazon-Vertrieb und Werksverkauf. In der Mitteilung zur Übernahme vom Februar 2023 hält die Käuferseite fest, dass der eigene Webshop inzwischen den größten Teil des Unternehmensumsatzes erwirtschaftet. ecom flow betreut den Shop unter dem neuen Eigentümer weiter.

  5. Juni 2024

    Der Kanal geht im Konzern auf

    Der eigenständige Modbrix-Shop wird geschlossen, die Marke läuft innerhalb der BlueBrixx-Struktur weiter. Damit endet eine Zusammenarbeit, die vier Jahre und einen kompletten Eigentümerwechsel überdauert hat.

EHRLICH BLEIBEN

Was nicht funktioniert hat

2021 haben wir mit Modbrix ein eigenes Crowdfunding-Modell für Klemmbaustein-Designer aufgesetzt. Die Idee: Externe Designer entwickeln Modelle, Modbrix übernimmt Produktion und Vertrieb, die Community entscheidet über die Finanzierung mit. Inhaltlich passte das zur Szene, die Kontakte dafür waren da.

Im selben Jahr haben wir es wieder eingestellt. Was blieb, ist eine Erkenntnis, die wir bis heute anwenden: Die Hebel mit Wirkung waren die unspektakulären. Sichtbarkeit über Kategorieseiten und Wiederkauf über E-Mail haben den Umsatz gebracht, nicht das neue Format.

Häufige Fragen zu diesem Projekt

Wie lange hat das Projekt gedauert?

Die Migration von JTL auf Shopify dauerte rund zehn Wochen vom Kick-off bis zum Go-live. Danach lief die Zusammenarbeit als laufende Betreuung weiter, von 2020 bis zur Abschaltung des Shops im Juni 2024. Erst unter der Brigamo GmbH, dann unter BlueBrixx.

Was war die größte Herausforderung?

Das Multi-Lager-Setup. Amazon FBA und ein eigenes DHL-Lager parallel zu betreiben verlangt, dass jede Bestellung automatisch zum richtigen Lager läuft und die Bestände in Echtzeit stimmen. Dazu kam der Aufbau der Sichtbarkeit auf einer Domain ohne jede Vorgeschichte, während der Amazon-Betrieb unverändert weiterlaufen musste.

Warum wurde JTL verlassen?

JTL ist stark in Lagerlogistik und Warenwirtschaft. Für den Aufbau eines eigenen Markenkanals fehlten die Werkzeuge, die dafür täglich gebraucht werden, von E-Mail-Marketing über Suchmaschinenoptimierung bis zu den gängigen Anbindungen. Für ein Unternehmen, das seinen eigenen Kanal zum zweiten Standbein machen will, war der Wechsel eine Frage des Wann.

Gingen während der Migration Daten oder Bestellungen verloren?

Nein. Produkt- und Kundendaten wurden vollständig übernommen, der Amazon-Betrieb lief im gesamten Migrationszeitraum ohne Einschränkung weiter. Vor jeder Migration legen wir fest, welche Daten übertragen, welche neu aufgebaut werden und wie der Parallelbetrieb in der Übergangsphase läuft.

Hat BlueBrixx Modbrix wegen des Shopify-Shops gekauft?

Nein, und das behaupten wir auch nicht. Die Mitteilung zur Übernahme nennt drei Gründe: die Einstiegspositionierung der Marke, das Produktdesign-Know-how und die Verstärkung auf zusätzlichen Vertriebskanälen, darunter ausdrücklich Amazon. Belegt ist etwas anderes, das uns näher liegt: dass der eigene Webshop zum Zeitpunkt der Übernahme den größten Teil des Unternehmensumsatzes erwirtschaftete.

Was ist heute aus dem Shop geworden?

Der eigenständige Modbrix-Shop wurde im Juni 2024 geschlossen, die Marke wird innerhalb von BlueBrixx weitergeführt. Ein Kanal, der im Unternehmen des Käufers aufgeht, ist nicht gescheitert. Er hat seine Aufgabe erfüllt.

Ihre Frage war nicht dabei? Dann stellen Sie sie im Klarheitsgespräch. 15 Minuten, per Telefon, ohne Angebot am Ende.

Sie wollen einen Vertriebskanal, der Ihnen selbst gehört?

Modbrix zeigt, was entsteht, wenn ein Shop nicht nur migriert, sondern über Jahre als eigener Kanal entwickelt wird. Wenn Ihr Geschäft heute an einem Marktplatz oder an einem System hängt, das nicht mitwächst, schauen wir gemeinsam, was der nächste sinnvolle Schritt ist. Fünfzehn Minuten, ohne Verpflichtung.

Florian Müller, Gründer und Geschäftsführer der ecom flow GmbH

Florian Müller

Gründer und Geschäftsführer, ecom flow GmbH

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*Sie sprechen direkt mit Florian Müller. Nicht mit einem Vertrieb.