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RATGEBER · ZULETZT GEPRÜFT AM 15.08.2026

Magento-Alternative: was der Wechsel kostet und wann Sie besser bleiben

Wir haben die zehn deutschsprachigen Seiten ausgewertet, die zu diesem Thema auf Seite eins stehen. Vier nennen einen Jahrespreis für Adobe Commerce, obwohl Adobe selbst keinen veröffentlicht. Keine einzige belegt eine ihrer Preiszahlen mit einer Quelle. Hier stehen die Zahlen, die belegbar sind, und ausdrücklich die Stellen, an denen es keine gibt.

Kurzantwort

Es gibt nicht die eine Magento-Alternative. Es gibt drei Fragen: Wer betreibt Ihr System künftig technisch, was kostet dieser Betrieb über drei Jahre, und was passiert nach dem ersten Kauf. Magento Open Source ist kostenlos, sein Betrieb ist es nicht. Wer ein Entwicklungsteam hat, hat oft keinen Grund zu wechseln. Wer keins hat, zahlt den Unterschied jeden Monat.

Auszählung des Prüfkorpus, zehn Seiten, geprüft am 15.08.2026. Die vollständige Auswertung steht im Abschnitt Quellen und Prüfkorpus.

Florian Müller, Gründer und Geschäftsführer der ecom flow GmbH

Autor: Florian Müller

Gründer und Geschäftsführer der ecom flow GmbH. Seit 2020 Shopify-Projekte für inhabergeführte Shops im DACH-Raum.

KURZ UND VOLLSTÄNDIG

Die kurze Antwort

Adobe hat Magento im Jahr 2018 übernommen, seither gehört es zum Adobe-Konzern. Es existiert in zwei Fassungen. Magento Open Source ist kostenlos, Adobe beschreibt es wörtlich als „A free eCommerce platform“. Adobe Commerce ist die bezahlte Fassung, die Adobe heute in drei Paketen führt, und für die Adobe keinen Preis veröffentlicht, sondern nur die Aufforderung „Get customized pricing for Adobe Commerce“.

Genau dort liegt die Entscheidung. Der Lizenzpreis ist bei Magento Open Source null, der Betrieb ist es nicht: aktuelle PHP-Version, eigene Suchtechnologie, eigene Datenbank, ein Server, der all das trägt, und jemand, der die Sicherheitsupdates einspielt. Derselbe Aufwand fällt beim selbst betriebenen Magento und bei Adobe Commerce on Cloud an, während Adobe für die beiden mehrmandantenfähigen Cloud-Pakete automatische Funktions- und Sicherheitsupdates beschreibt. Wer diese Rolle im Haus oder unter Vertrag hat, betreibt Magento sinnvoll weiter. Wer sie nicht hat, kauft mit jeder Alternative genau diese Rolle mit ein.

Die Alternativen, die in unseren Projekten tatsächlich vorkommen, sind Shopify, Shopware, WooCommerce, JTL sowie der Verbleib bei Magento über die community-getragene Distribution Mage-OS. Welche davon passt, entscheidet nicht der Funktionsumfang, sondern die Antwort auf die Betriebsfrage.

Magento Open Source: business.adobe.com/products/commerce/magento/open-source.html, abgerufen am 15.08.2026. Adobe Commerce Preise: business.adobe.com/products/magento/pricing.html, abgerufen am 15.08.2026. Übernahme durch Adobe: business.adobe.com/blog/the-latest/magento-is-now-part-of-adobe, vom 19.06.2018, abgerufen am 15.08.2026.

AUF EINEN BLICK

Magento auf einen Blick, mit Stand und Quelle

Die harten Eckdaten zuerst, alle am 15.08.2026 aus Adobe-eigenen Quellen geprüft. Wer nur eine Zahl sucht, findet sie hier. Die Einordnung steht in den Abschnitten darunter.

Magento und Adobe Commerce, Stand 15.08.2026

MerkmalAngabeGeprüft
HerstellerAdobe, Übernahme von Magento im Jahr 201815.08.2026
EditionenMagento Open Source, kostenlos, und Adobe Commerce, bezahlt. Adobe führt Adobe Commerce heute in drei Paketen: as a Cloud Service, on Cloud und Optimizer15.08.2026
Aktuelle Version2.4.9, veröffentlicht am 12.05.202615.08.2026
Support-Fenster je Versiondrei Jahre ab Veröffentlichung, Wortlaut: three-year standard support window15.08.2026
Support-Ende der Versionen2.4.6 am 11.08.2026, 2.4.7 am 31.05.2027, 2.4.8 am 31.05.2028, 2.4.9 am 31.05.202915.08.2026
Extended Supportfür 2.4.6 bis 31.08.2027 und für 2.4.7 bis 31.05.2028, ohne Aufpreis, laut Adobe für Adobe-Commerce-Kunden15.08.2026
Lizenzpreis Magento Open Source0 Euro15.08.2026
Preis Adobe Commercekein veröffentlichter Betrag und keine veröffentlichte Bemessungsgrundlage, nur Vertriebskontakt15.08.2026
Systemanforderungen 2.4.9PHP 8.5, Composer 2.10, OpenSearch 3, MariaDB 12.3 empfohlen oder 11.8, in der On-Premises-Tabelle MySQL 8.4. Windows und macOS sind als Serverbetriebssystem nicht unterstützt15.08.2026
Sicherheitsbulletins 2026vier zwischen März und August, zusammen 57 behobene Schwachstellen, alle betreffen auch Magento Open Source15.08.2026
Community-ForkMage-OS, Verein seit 2022 in Polen, Distribution auf Basis von Magento 2.4.915.08.2026
Support-Ende Magento 1Juni 2020, letzte Sicherheitspatches im Bulletin APSB20-4115.08.2026

Alle Angaben aus den Adobe-eigenen Quellen, die im Abschnitt Quellen und Prüfkorpus vollständig mit Adresse und Abrufdatum stehen. Wo Adobe nichts veröffentlicht, steht das hier als Angabe und wird nicht durch eine Schätzung ersetzt.

BEFANGENHEIT

In eigener Sache, bevor Sie weiterlesen

Wir sind nicht neutral. Die ecom flow GmbH ist Shopify-Partner und verdient Geld an Migrationen zu Shopify. Sie lesen also einen Text über Magento-Alternativen von jemandem, der eine dieser Alternativen verkauft. Deshalb steht in diesem Artikel jede Zahl mit Quelle und Abrufdatum, deshalb vergeben wir keine Note, und deshalb hat der Abschnitt „Wann Sie bleiben sollten“ denselben Umfang wie die Abschnitte über den Wechsel.

Im Prüfkorpus legen drei von zehn Seiten ihr eigenes Interesse ausdrücklich offen. Am klarsten tut das eine Shopify-Agentur, die schreibt, sie wolle „komplett transparent“ sein und habe „als Shopify-Agentur logischerweise eine Vorliebe“. Eine andere Seite behauptet stattdessen, ihr Vergleich sei „selbstverständlich objektiv“, und verkauft auf derselben Domain Shopify-Projekte. Das ist der Unterschied zwischen Offenlegung und Behauptung.

Wir raten ab, wenn eine dieser Bedingungen zutrifft. Erstens: Ihr Magento läuft auf einer unterstützten Version, ist gepatcht, und Ihr Problem ist die Nachfrage. Zweitens: Sie haben ein Entwicklungsteam oder eine feste Agentur, die den Betrieb zuverlässig macht. Drittens: Ihr Geschäft hängt an Sonderlogik, die im Kern von Magento sitzt. Dann ist der Wechsel die teurere von zwei Antworten auf dasselbe Problem.

Wenn Sie zuerst wissen wollen, wo Ihr Umsatz tatsächlich verloren geht, ist unser datenbasierter Entscheidungsraum der ehrlichere erste Schritt als ein Migrationsangebot.

Unser Maßstab

Wachstum entsteht beim zweiten Kauf. Ein Systemwechsel ist ein Mittel, kein Ziel. Wenn die Zahlen den Wechsel nicht tragen, sagen wir das.

Auszählung des Prüfkorpus, zehn Seiten, geprüft am 15.08.2026.

DER AUSLÖSER

Warum Shopbetreiber überhaupt von Magento weg wollen

In unseren Projekten steht am Anfang fast nie eine fehlende Funktion. Am Anfang steht ein Termin, eine Rechnung oder ein Vorfall. Drei Auslöser sind belegbar und betreffen jeden Magento-Shop unabhängig von der Edition.

Der Support endet nach drei Jahren. Adobe gibt für jede Version ein Standard-Support-Fenster von drei Jahren ab Veröffentlichung: „Adobe offers a three-year standard support window from the General Availability (GA) date for each version“. Für Version 2.4.6 ist dieses Fenster am 11.08.2026 abgelaufen, für 2.4.7 endet es am 31.05.2027, für 2.4.8 am 31.05.2028 und für die aktuelle 2.4.9 am 31.05.2029. Für 2.4.6 und 2.4.7 gibt Adobe seinen Adobe-Commerce-Kunden ohne Aufpreis ein weiteres Jahr Extended Support, bis zum 31.08.2027 beziehungsweise 31.05.2028. Für Magento Open Source äußert sich die Lifecycle-Politik dazu nicht. Wer danach nicht aktualisiert, verliert die Sicherheitsupdates, und ein Upgrade ist bei Magento kein Knopfdruck, sondern ein Projekt.

Ab Juni 2027 schaltet Adobe ab. Für Adobe Commerce on Cloud kündigt Adobe eine erzwungene Versionspflicht an. Wörtlich: „Starting June 1, 2027, Adobe will no longer maintain Cloud environments running unsupported Commerce versions ... This includes suspending traffic to the affected infrastructure. As a result, your ecommerce storefront will go offline.“ Wer dort auf einer alten Version steht, hat ab diesem Datum kein Wartungsproblem mehr, sondern ein Abschaltproblem.

Die Sicherheitslast ist real. Adobe hat allein zwischen März und August 2026 vier Sicherheitsbulletins für Magento veröffentlicht, mit 21, 15, 14 und 7 behobenen Schwachstellen, zusammen 57 in fünf Monaten. Alle vier nennen Magento Open Source ausdrücklich als betroffenes Produkt. Im eigenen Zeitplan nennt Adobe dazu nur eine Mindestfrequenz: „At minimium, security patches are released annually for all supported release lines.“ Wer plant, sollte also nicht mit einem Termin im Jahr rechnen, sondern mit mehreren, und die Arbeit dazwischen macht Ihr Dienstleister.

Lifecycle-Politik und Abschalttermin: experienceleague.adobe.com/en/docs/commerce-operations/release/planning/lifecycle-policy, abgerufen am 15.08.2026. Patch-Rhythmus: experienceleague.adobe.com/en/docs/commerce-operations/release/planning/schedule, abgerufen am 15.08.2026. Sicherheitsbulletins 2026: helpx.adobe.com/security/products/magento.html, abgerufen am 15.08.2026.

DIE PREISFRAGE

Was Magento kostet, und was der Prüfkorpus daraus macht

Magento Open Source kostet als Software nichts. Für Adobe Commerce veröffentlicht Adobe keinen Betrag, keine Stufe und keine Bemessungsgrundlage, sondern ausschließlich die Aufforderung, den Vertrieb zu kontaktieren. Trotzdem stehen im Prüfkorpus konkrete Jahresbeträge. Vier von zehn Seiten nennen einen Preis für ein Produkt, für das der Hersteller keinen ausweist, und keine einzige belegt ihre Preiszahlen mit einer Quelle.

Was die Anbieter selbst ausweisen, abgerufen am 14. und 15.08.2026

SystemLizenzBetrieb enthaltenStand
Magento Open Source0 €nein, Server, Suche, Datenbank und Updates liegen bei Ihnen15.08.2026
Adobe Commercekein veröffentlichter Preis, nur Vertriebskontaktje nach Paket, drei Cloud-Varianten15.08.2026
ShopifyBasic 36 € im Monat, Grow 105 €, Advanced 384 €, Plus ab 2.100 € bei drei Jahren Laufzeitja14.08.2026
ShopwareCommunity Edition 0 €, Rise ab 600 € im Monat, Evolve ab 2.400 €, jeweils exkl. MwSt., Beyond individuellnur in den bezahlten Editionen15.08.2026
WooCommercePlugin 0 €, Erweiterungen 29 bis 299 Dollar im Jahr je Erweiterungnein14.08.2026
JTLStart 0 €, Advanced ab 99 € im Monat, Pro ab 329 €, jeweils im JahresvertragShop-Hosting 29 € im Monat je Shop14.08.2026

Shopify-Preise gelten bei monatlicher Zahlung, im Jahrestarif sind es 27, 79 und 289 Euro. Shopware weist seine Preise ausdrücklich exklusive Mehrwertsteuer aus und begrenzt die kostenlose Community Edition seit dem 24.03.2025 über eine Fair Usage Policy: Wer damit mehr als eine Million Euro Warenwert im Jahr erzielt, muss auf eine bezahlte Edition wechseln, um Zugang zu Shopware Account und Store zu behalten. JTL nennt zu Advanced und Pro je zwei Beträge, 99 und 119 Euro beziehungsweise 329 und 369 Euro, je nach Vertragslaufzeit. Für Adobe Commerce setzen wir keine Zahl ein, weil Adobe keine veröffentlicht. Die Einordnung der fünf Alternativen steht im Shopsystem-Vergleich.

Die Beträge, die der Prüfkorpus für Adobe Commerce nennt, geprüft am 15.08.2026

SeiteGenannter BetragBegründung der SeiteQuelle angegeben
eshop-guide.demindestens 20.000 € im Jahr, dazu 4.000 bis 40.000 € ServerkostenPreis richte sich nach dem Bruttoumsatznein, verschiedene Quellen im Web
we-site.de22.000 bis 125.000 € im Jahr, Cloud 40.000 bis 190.000 €Schätzung aus Marktdatennein
latori.commindestens 20.000 € im Jahr, 700.000 € Betriebskosten über fünf Jahrekeinenein
tante-e.comab 20.000 €Wir hören allerdings oft von Mindestkostennein

Wir behaupten nicht, dass diese Beträge falsch sind. Wir stellen fest, dass sie nicht belegt sind und dass der Hersteller selbst keinen Preis nennt. Wer einen dieser Werte in seine Planung übernimmt, plant mit einer Zahl ohne Quelle. Belastbar ist nur der Weg über ein Angebot: Adobe kalkuliert individuell und nennt die Bemessungsgrundlage öffentlich nicht.

So rechnen Sie damit: Fordern Sie für Adobe Commerce ein schriftliches Angebot an und legen Sie daneben die Jahreskosten Ihrer technischen Betreuung. Diese Summe über drei Jahre ist Ihre Vergleichsgröße, nicht der Lizenzpreis. Bei Magento Open Source ist der Lizenzteil null, der Betreuungsteil bleibt.

BETRIEB

Was der Betrieb technisch wirklich verlangt

„Kostenlos“ beschreibt bei Magento die Lizenz, nicht den Aufwand. Die Systemanforderungen von Adobe sind öffentlich und für Version 2.4.9 eindeutig. Sie sind der ehrlichste Kostenvoranschlag, den es zu diesem System gibt.

Die Liste, die Ihr Dienstleister abarbeitet. Für 2.4.9 verlangt Adobe PHP 8.5, Composer 2.10, OpenSearch 3, MariaDB 12.3 oder 11.8 beziehungsweise MySQL 8.4, dazu RabbitMQ, nginx und Varnish in definierten Versionen. Adobe schreibt dazu ausdrücklich: „Adobe supports only the system requirement combinations listed in the following tables.“ Windows und macOS sind als Serverbetriebssystem nicht unterstützt.

Und die Liste ändert sich. Elasticsearch 7.17 hat am 15.01.2026 das Support-Ende erreicht, MySQL 8.0 am 30.04.2026. Adobe empfiehlt Betreibern der Versionen 2.4.4 bis 2.4.6 ausdrücklich den Wechsel auf OpenSearch und Betreibern der Versionen 2.4.4 bis 2.4.7 den Wechsel auf eine kompatible MariaDB. Das sind zwei Umstellungen im laufenden Betrieb innerhalb eines halben Jahres, die kein Kunde sieht und für die trotzdem jemand bezahlt wird.

Was das für Ihre Rechnung heißt. Für das Aktualisieren von Anwendungen und Erweiterungen aus dem Commerce Marketplace nennt Adobe bis zu 2 GB Arbeitsspeicher allein für den Vorgang und empfiehlt beim Testen ein PHP-Speicherlimit von drei bis vier Gigabyte. Das ist kein Argument gegen Magento, es ist die Größenordnung dessen, was ein gehostetes System für Sie übernimmt und ein selbst betriebenes nicht.

Die Frage hinter der Frage

Wer spielt bei Ihnen das nächste Sicherheitsupdate ein, und was kostet diese Person im Jahr? Solange diese Zahl fehlt, ist jeder Vergleich zwischen Magento und einer Alternative unvollständig.

Systemanforderungen: experienceleague.adobe.com/en/docs/commerce-operations/installation-guide/system-requirements, abgerufen am 15.08.2026. PHP-Einstellungen: experienceleague.adobe.com/en/docs/commerce-operations/installation-guide/prerequisites/php-settings, abgerufen am 15.08.2026.

FÜNF WEGE

Die Alternativen, jeweils in vier Sätzen

Kein Ranking, keine Punkte. Für jeden Weg steht hier, wofür er gebaut ist, was er kostet und wo er unbequem wird.

Shopify

Gehostetes Mietsystem, Basic ab 36 Euro im Monat, Advanced 384 Euro, Plus ab 2.100 Euro bei drei Jahren Laufzeit. Betrieb, Sicherheit und Updates liegen beim Anbieter, die Themen aus dem Betriebsabschnitt entfallen vollständig. Unbequem wird es bei Sonderlogik im Bestellprozess und beim Zahlartenmix, denn wer einen externen Zahlungsanbieter nutzt, zahlt zusätzlich zwischen 0,2 und 2 Prozent. Passt, wenn niemand im Haus das System technisch verantworten soll.

Zum Shopsystem-Vergleich

Shopware

Deutsches System, Community Edition kostenlos, bezahlte Editionen ab 600 Euro im Monat zuzüglich Mehrwertsteuer. Der deutsche Rechtsrahmen und komplexe B2B-Preislogik sind eingebaut, was für Magento-Shops mit B2B-Anteil der naheliegendste Umstieg ist. Unbequem wird der Betrieb der Community Edition, denn er sieht dem von Magento ähnlicher, als vielen lieb ist. Passt, wenn B2B oder ein vertraglich zugesicherter Serverstandort zählen.

Zum Vergleich mit Shopify

WooCommerce

Plugin für WordPress, die Software kostet nichts, Erweiterungen zwischen 29 und 299 Dollar im Jahr. Der Wechsel von Magento zu WooCommerce tauscht ein selbst betriebenes System gegen ein anderes, verkleinert also den Aufwand, statt ihn abzugeben. Unbequem wird die Pflege, und für den deutschen Markt kommt eine kostenpflichtige Rechts-Erweiterung ab 85 Euro im Jahr dazu. Passt, wenn Ihr Shop von Inhalten lebt und die technische Betreuung ohnehin steht.

Zum Vergleich mit Shopify

JTL

Warenwirtschaft und Shop aus einer Familie, JTL Start kostenlos, Advanced ab 99 Euro im Monat, Pro ab 329 Euro. Interessant für Magento-Shops, deren eigentliches Nadelöhr nicht der Shop ist, sondern Lager, Versand und Marktplätze. Unbequem wird die Auftragslogik, denn Aufträge aus einem fremden Shop laufen über ein kostenpflichtiges Auftragspaket. Passt, wenn die Warenwirtschaft das Herzstück ist.

Zum Ratgeber JTL-Alternative

Bei Magento bleiben

Magento Open Source bleibt kostenlos verfügbar, aktuell in Version 2.4.9 vom 12.05.2026, und die Sicherheitsbulletins von Adobe nennen es weiterhin als versorgtes Produkt. Daneben steht Mage-OS, eine community-getragene Distribution auf derselben Grundlage, hinter der seit 2022 ein eingetragener Verein steht und die Adobes Patches nachzieht. Unbequem bleibt alles, was im Betriebsabschnitt steht, denn es verschwindet durch keinen der beiden Wege. Passt, wenn Sie ein Entwicklungsteam haben und Ihre Sonderlogik im Kern sitzt.

Primärquellen und Abrufdaten stehen vollständig im Abschnitt Quellen und Prüfkorpus.

GEGEN DEN WECHSEL

Wann Sie bei Magento bleiben sollten

Kein Wettbewerber im Prüfkorpus hat einen Abschnitt, der gegen den Wechsel spricht. Wir halten das für den größten inhaltlichen Fehler dieser Textgattung, weil die teuerste Migration die ist, die niemand gebraucht hätte.

Sie haben das Team, das der Betrieb verlangt. Wenn ein Entwickler oder eine Agentur Ihre Version aktuell hält, Patches zeitnah einspielt und die nächste Hauptversion eingeplant ist, dann kaufen Sie mit einem Wechsel etwas, das Sie schon haben. Der Aufwand verschwindet nicht, er wechselt nur den Empfänger.

Ihre Sonderlogik sitzt im Kern. Magento erlaubt Eingriffe, die gehostete Systeme nicht erlauben. Wenn Ihr Geschäft an solchen Eingriffen hängt, etwa an einer eigenen Preis- oder Kontraktlogik im B2B, ist der Wechsel kein Umzug, sondern ein Neubau. Diese Rechnung fällt fast immer gegen den Wechsel aus, solange die Logik trägt.

Ihre Version ist versorgt. Stehen Sie auf 2.4.8 oder 2.4.9, haben Sie bis 31.05.2028 beziehungsweise 31.05.2029 Standard-Support. Das ist Zeit, die Sie für die eigentliche Frage nutzen können, nämlich warum zu wenige Ihrer Kunden ein zweites Mal kaufen. Diese Frage löst kein Systemwechsel.

Und wann eben doch. Der Wechsel wird zur nüchternen Rechnung, wenn Sie keine feste technische Betreuung haben, wenn Ihre Version aus dem Support gelaufen ist und ein Upgrade als Projekt vor Ihnen liegt, oder wenn Sie auf Adobe Commerce on Cloud stehen und den 01.06.2027 im Kalender haben.

Die Regel dahinter

Ein Systemwechsel ist die richtige Antwort auf ein Betriebsproblem. Er ist fast nie die richtige Antwort auf ein Nachfrageproblem.

Support-Enddaten: experienceleague.adobe.com/en/docs/commerce-operations/release/planning/lifecycle-policy, abgerufen am 15.08.2026.

DIE LÜCKE IM KORPUS

Was der deutsche Rechtsrahmen verlangt

Null von zehn Seiten behandeln, was ein Shop in Deutschland rechtlich braucht. Preisangabenverordnung, Grundpreis, Widerrufsrecht und Kleinunternehmerregelung kommen auf keiner der Seiten vor, obwohl fast alle sich an deutsche Händler richten.

Bei Magento ist es Konfiguration. Magento ist eine internationale Plattform. Die deutschen Pflichtangaben entstehen über Konfiguration, Erweiterungen und Ihre Rechtstexte, nicht über einen Schalter. Wer heute rechtssicher verkauft, hat diese Arbeit bereits bezahlt, und sie ist beim Wechsel neu zu leisten.

Bei den deutschen Systemen ist es eingebaut. Shopware und JTL sind für den deutschen Markt entwickelt worden, die Pflichtangaben sind Teil des Systems. Für einen Magento-Shop, der viel Aufwand in genau diese Punkte gesteckt hat, ist das ein sachliches Argument, das in keinem der geprüften Vergleiche auftaucht.

Bei Shopify ist es Ihre Aufgabe. Shopify braucht keine kostenpflichtige Rechts-Erweiterung, die Grundpreisangabe ist in allen Online-Store-2.0-Themes enthalten. Shopify schreibt aber selbst, dass Richtlinienvorlagen nur für englischsprachige Checkouts generiert werden und die Einhaltung beim Händler liegt. Bei WooCommerce kostet der deutsche Rechtsrahmen ab 85 Euro im Jahr als Erweiterung.

Der Unterschied in einem Satz

Der deutsche Rechtsrahmen ist in keinem System kostenlos. Er ist entweder eingebaut, gekauft oder Ihre Aufgabe, und beim Wechsel wird er in jedem Fall noch einmal berührt.

Shopify zu rechtlichen Seiten: help.shopify.com/de/manual/checkout-settings/refund-privacy-tos, abgerufen am 14.08.2026. Belege zu Germanized und German Market stehen in unserem Vergleich von WooCommerce und Shopify. Auszählung des Prüfkorpus, geprüft am 15.08.2026.

NACH DEM START

Was nach dem ersten Kauf passiert

Null von zehn Seiten nennen Wiederkauf, Bestandskunden oder Kundenwert als Kriterium für die Wahl der Alternative. Verglichen werden Funktionsumfang, Anpassbarkeit und Einstieg, also alles, was bis zum Start zählt. Der Umsatz eines Shops ab einer Million Euro Jahresumsatz entsteht aber nicht beim Start.

Der Punkt, an dem eine Migration teuer wird. Bei einem Systemwechsel sind Ihre Bestandskunden die empfindlichste Gruppe. Passwörter lassen sich systembedingt nicht mitnehmen, jedes Kundenkonto muss also einmal neu erreicht werden. Wie gut das gelingt, entscheidet über die nächsten zwölf Monate mehr als jede Funktionsliste.

Was Sie am Zielsystem prüfen sollten. Wie leicht legt ein Kunde ein Konto an und findet zurück hinein? Wie sauber lassen sich Kunden nach Kaufverhalten segmentieren? Wie gut hängt das System an Ihrem E-Mail-Werkzeug? Und wie schnell kommen Sie an eine Wiederkaufrate, ohne einen Entwickler zu fragen? Bei Magento ist die letzte Frage erfahrungsgemäß die teuerste.

Was wir hier nicht tun. Wir vergeben dafür keine Punkte je System, weil sich das nicht aus Funktionslisten beantworten lässt, sondern aus Ihren Zahlen. Was wir tun: Wir stellen die Frage vor der Migration, nicht danach.

Die teuerste Zahl der Migration

Eine Migration, die den ersten Kauf perfektioniert und die Bestandskunden verliert, ist ein teurer Rückschritt. Wie viele Ihrer Kunden im vergangenen Jahr ein zweites Mal gekauft haben, sollten Sie vor dem Wechsel kennen, nicht danach.

Auszählung des Prüfkorpus, zehn Seiten, geprüft am 15.08.2026.

ENTSCHEIDUNG

Für wen welche Alternative passt

Drei Wege, drei Fragenblöcke. Beantworten Sie die Fragen der Reihe nach, nicht die Systemnamen.

  1. Weg eins, bleiben und aufräumen.

    Fragen Sie sich

    Läuft Ihr Shop auf einer Version mit gültigem Support? Haben Sie jemanden, der Patches zuverlässig einspielt? Sitzt Ihre wichtigste Geschäftslogik tief im System?

    Was folgt daraus

    Dann ist ein Wechsel die teurere Antwort. Nutzen Sie die Zeit bis zum Support-Ende Ihrer Version für die Frage, warum zu wenige Kunden wiederkommen.

  2. Weg zwei, in ein gehostetes System wechseln.

    Fragen Sie sich

    Kaufen Sie technische Betreuung heute schon extern ein? Verbringen Sie oder Ihr Team regelmäßig Zeit mit Updates, Ausfällen oder Versionssprüngen? Ist Ihr Sortiment ohne Sonderlogik im Bestellprozess abbildbar?

    Was folgt daraus

    Dann verlagern Sie mit dem Wechsel kein Geld, sondern ein Risiko. Rechnen Sie die Miete und die Zahlungsgebühren mit Ihren Zahlen durch, bevor Sie entscheiden.

  3. Weg drei, in ein deutsches System wechseln.

    Fragen Sie sich

    Hängt Ihr Geschäft an B2B-Preislogik, Staffelpreisen oder Angebotsprozessen? Laufen Lager, Versand und Marktplätze über eine Warenwirtschaft, die bleiben soll? Brauchen Sie einen vertraglich zugesicherten Serverstandort?

    Was folgt daraus

    Dann sind Shopware oder JTL die naheliegenden Antworten, und der Aufwand liegt weiter im Betrieb, nicht in der Lizenz.

Die Frage vor allen dreien

Wissen Sie, warum in Ihrem Shop zu wenig gekauft wird? Wenn nicht, beantworten Sie diese Frage zuerst. Eine E-Commerce-Agentur, die mit Ihren Zahlen anfängt, ist an dieser Stelle nützlicher als eine, die zuerst ein Angebot schreibt.

UMZUG

Der Wechsel: wer ihn macht und wo Umsatz verloren geht

Im Prüfkorpus behandelt eine von zehn Seiten die Migration mit Artikeldaten, Kundenkonten, Bestellhistorie und Weiterleitungen zusammen. Genau dort entstehen die Verluste, die erst Wochen später sichtbar werden.

Wer die Migration ausführt. Shopify führt sie nicht aus. In der eigenen Anleitung nennt Shopify fünf Wege, vom Kopieren über CSV-Import und Migrations-App bis zum beauftragten Partner oder einer eigenen Lösung über die Schnittstelle. Auf der Plus-Preisseite schreibt Shopify, für die Migration selbst berechne es nichts, verweist im selben Absatz aber auf kostenpflichtige Services. Die Arbeit liegt also bei Ihnen oder bei einem Dienstleister, und genau das gehört in Ihre Rechnung.

Der Punkt, an dem Umsatz verschwindet. Jede Adresse Ihres Magento-Shops, die im neuen Shop nicht mit einer dauerhaften Weiterleitung auf ihr Gegenstück zeigt, verliert ihre Position in der Suche und ihre Verlinkungen. Magento-Shops sind hier besonders empfindlich, weil gewachsene Kataloge oft tausende Kategorie-, Filter- und Attributseiten haben, die nie jemand vollständig gezählt hat.

Die Reihenfolge, die sich bewährt hat. Erst die vollständige Adressliste ziehen, dann jede Adresse einem Ziel zuordnen, dann die Zuordnung prüfen, und erst danach live gehen. Kundenkonten sind der zweite empfindliche Punkt: Passwörter lassen sich nicht mitnehmen, Ihre Kunden brauchen einen geplanten Weg zurück in ihr Konto.

Aus einem eigenen Projekt. omega3zone verkauft hochdosiertes Omega-3-Öl und ist von Magento zu Shopify gewechselt. Der Auslöser war nicht die Technik allein, sondern die fehlende Marketing-Infrastruktur: kein natives E-Mail-Marketing, kein einfaches Google Shopping, jede Erweiterung ein Entwicklerprojekt. Seit dem Wechsel ist der Umsatz von 2022 bis 2025 um 172 Prozent gewachsen, der Anteil der Wiederkäufer stieg von 39 auf 54 Prozent, und von 5.532 Erstkäufern des Jahres 2024 haben bis August 2026 4.273 erneut bestellt, also 77 Prozent. Die vollständigen Zahlen stehen in der Fallstudie zu omega3zone.

Zur Dauer. Keiner der genannten Anbieter veröffentlicht eine belastbare Zahl zur Dauer einer Magento-Migration. Eine aus einem eigenen Projekt können wir nennen: Bei omega3zone lagen zwischen Kick-off und Go-live nach unserer Projektdokumentation etwa acht bis zehn Wochen, und danach begann die eigentliche Arbeit. Verlangen Sie ansonsten eine Aufgabenliste mit Verantwortlichkeiten und Abnahmepunkten. Wie ein solches Projekt bei uns abläuft, steht auf der Seite zur Migration nach Shopify.

Fünf Bereiche, in dieser Reihenfolge prüfen

1. Artikel mit Attributen, Varianten und Bildern
2. Kundenkonten und der Weg zurück ins Konto
3. Bestellhistorie
4. Inhalte und Rechtstexte
5. Adressen und dauerhafte Weiterleitungen, bevor der neue Shop online geht

Migrationswege: help.shopify.com/en/manual/migrating-to-shopify, abgerufen am 15.08.2026. Zahlen zu omega3zone aus unserer Fallstudie, Stand August 2026. Auszählung des Prüfkorpus, zehn Seiten, geprüft am 15.08.2026.

Häufige Fragen

Welche Alternativen gibt es zu Magento?

Fünf, die im deutschsprachigen Raum tatsächlich in Frage kommen: Shopify als gehostetes Mietsystem, Shopware und JTL als deutsche Systeme mit eingebautem Rechtsrahmen, WooCommerce als Plugin für WordPress und der Verbleib bei Magento über die community-getragene Distribution Mage-OS. Vorsicht bei langen Listen: Eine Seite im Prüfkorpus trägt im Suchergebnis den Titel 52 Magento-Alternativen im Vergleich und zeigt im Alternativen-Block neun Einträge, darunter sechs Werkzeuge, die keine Shopsysteme sind, und Magento selbst.

Was ist der Unterschied zwischen Magento und Adobe Commerce?

Es ist dieselbe Produktfamilie. Magento Open Source ist die kostenlose Fassung, Adobe Commerce die bezahlte, die Adobe heute in drei Paketen führt: as a Cloud Service, on Cloud und Optimizer. Die technische Grundlage und damit der Betriebsaufwand sind weitgehend dieselben, der Unterschied liegt in Funktionsumfang, Betriebsmodell und Support.

Welche Magento-Versionen werden noch unterstützt?

Adobe gibt je Version drei Jahre Standard-Support ab Veröffentlichung. Für 2.4.6 endete er am 11.08.2026, für 2.4.7 endet er am 31.05.2027, für 2.4.8 am 31.05.2028 und für die aktuelle 2.4.9 am 31.05.2029. Für 2.4.6 und 2.4.7 gibt Adobe seinen Adobe-Commerce-Kunden ohne Aufpreis ein weiteres Jahr Extended Support, bis 31.08.2027 beziehungsweise 31.05.2028. Wer auf Adobe Commerce on Cloud steht, sollte zusätzlich den 01.06.2027 kennen: Ab dann will Adobe Cloud-Umgebungen mit nicht unterstützten Versionen nicht mehr betreiben.

Wie lange dauert der Wechsel von Magento zu Shopify?

Keiner der Anbieter veröffentlicht dazu eine belastbare Zahl. Aus einem eigenen Projekt können wir eine nennen: Bei omega3zone lagen zwischen Kick-off und Go-live acht bis zehn Wochen. Die Dauer hängt an Katalogtiefe, Sonderlogik, der Zahl der Adressen und daran, wie schnell Inhalte und Rechtstexte abgenommen werden.

Was ist die beste Magento-Alternative?

Es gibt keine beste. Es gibt drei Fragen: Wer betreibt das System künftig technisch, was kostet dieser Betrieb über drei Jahre, und was passiert nach dem ersten Kauf. Wer den Betrieb abgeben will, landet bei einem gehosteten System wie Shopify. Wer B2B-Logik oder eine Warenwirtschaft im Zentrum hat, bei Shopware oder JTL. Wer ein Entwicklungsteam hat, bleibt oft richtig bei Magento.

Was kostet Magento?

Magento Open Source kostet als Software nichts. Für Adobe Commerce veröffentlicht Adobe keinen Preis, sondern nur einen Vertriebskontakt. Die im Netz kursierenden Jahresbeträge ab 20.000 Euro stammen nicht von Adobe und werden von keiner der Seiten belegt, die sie nennen.

Ist Magento kostenlos?

Die Lizenz von Magento Open Source ja, der Betrieb nein. Für Version 2.4.9 verlangt Adobe unter anderem PHP 8.5, Composer 2.10, OpenSearch 3 und MariaDB 12.3 oder MySQL 8.4, dazu einen Server und jemanden, der die Sicherheitsupdates einspielt.

Wem gehört Magento?

Adobe. Der Konzern hat Magento 2018 übernommen, die bezahlte Fassung heißt heute Adobe Commerce, die kostenlose weiterhin Magento Open Source.

Wird Magento eingestellt?

Dafür gibt es keine Ankündigung von Adobe. Belegt ist die Lifecycle-Politik: drei Jahre Standard-Support je Version, für 2.4.9 bis zum 31.05.2029. Belegt ist außerdem, dass Adobe ab dem 01.06.2027 Cloud-Umgebungen mit nicht unterstützten Versionen abschalten will.

Wie oft muss ich Magento aktualisieren?

Adobe nennt im eigenen Zeitplan nur eine Mindestfrequenz, nämlich jährlich je unterstützter Release-Linie, und behält sich weitere Patches ausdrücklich vor. Tatsächlich hat Adobe zwischen März und August 2026 vier Sicherheitsbulletins mit zusammen 57 behobenen Schwachstellen veröffentlicht, alle vier betreffen auch Magento Open Source. Planen Sie also mit mehr als einem Termin im Jahr.

Was ist Mage-OS?

Eine community-getragene Distribution auf Basis von Magento Open Source, hinter der seit 2022 ein in Polen eingetragener Verein steht. Mage-OS beschreibt sich als community-owned e-commerce platform, baut auf Magento 2.4.9 auf und zieht die Sicherheitspatches von Adobe nach.

Lohnt sich der Wechsel von Magento zu Shopify?

Er lohnt sich, wenn Sie keine feste technische Betreuung haben, wenn Ihre Version aus dem Support gelaufen ist oder wenn Sie den Betrieb bewusst abgeben wollen. Er lohnt sich nicht, wenn Ihr System läuft, gepflegt ist und Ihr eigentliches Problem die Nachfrage ist.

Was kostet die Migration von Magento zu Shopify?

Shopify führt die Migration nicht selbst aus, sondern nennt fünf Wege vom CSV-Import bis zum beauftragten Partner. Auf der Plus-Preisseite schreibt Shopify, für die Migration selbst berechne es nichts, verweist im selben Absatz aber auf kostenpflichtige Services. Der Aufwand liegt also bei Ihnen oder Ihrem Dienstleister und hängt an Katalogtiefe, Sonderlogik und der Zahl der Adressen.

Kann ich Kundenkonten und Bestellhistorie mitnehmen?

Kundendaten, Artikel und Bestellhistorie lassen sich übertragen, Passwörter systembedingt nicht. Ihre Kunden brauchen deshalb einen geplanten Weg zurück in ihr Konto, sonst verlieren Sie genau die Gruppe, die den zweiten Kauf macht.

Ist Shopify oder Magento besser für SEO?

Beide können technisch gut ranken. Der teuerste SEO-Fehler ist bei beiden derselbe: ein Wechsel ohne vollständige Weiterleitungen. Bei gewachsenen Magento-Katalogen ist diese Liste erfahrungsgemäß länger, als der Betreiber vermutet.

Welche Alternative passt für B2B?

Wenn Ihr Geschäft an Staffelpreisen, Kundengruppen und Angebotsprozessen hängt, sind Shopware und JTL die naheliegenden Antworten im deutschsprachigen Raum. Prüfen Sie vorher, welche Ihrer Sonderlogik im Standard abgebildet ist und welche neu gebaut werden müsste.

Sämtliche Angaben in diesem Abschnitt aus den im Abschnitt Quellen und Prüfkorpus gelisteten Primärquellen, abgerufen am 14. und 15.08.2026. Die Projektzahlen stammen aus unserer Fallstudie zu omega3zone.

NACHPRÜFBAR

Quellen und Prüfkorpus

Damit Sie nichts glauben müssen. Hier stehen die zehn Seiten, gegen die wir diesen Artikel geprüft haben, und die Primärquellen, aus denen jede Zahl stammt. Beides mit Abrufdatum.

Der Prüfkorpus, zehn Seiten, geprüft am 15.08.2026

SeiteWörterStandQuelleKostenDE-RechtWechselInteresseWiederkauf
shopware.comca. 2.500janeinneinneinneinneinnein
sjmedia-consulting.deca. 1.600neinneinneinneinjajanein
ionos.de, Alternativenca. 2.400neinneinneinneinneinneinnein
basecom.deca. 1.200neinneinneinneinneinjanein
eshop-guide.deca. 1.100neinneinneinneinneinneinnein
we-site.deca. 2.200neinneinneinneinneinneinnein
latori.comca. 4.300neinneinjaneinneinneinnein
tante-e.comca. 3.700neinneinneinneinneinjanein
ionos.de, Vergleichca. 1.800neinneinneinneinneinneinnein
omt.deca. 900neinneinneinneinneinneinnein
Summe1 von 100 von 101 von 100 von 101 von 103 von 100 von 10

Wortzahlen gerundet, gezählt als Fließtext ohne Navigation und Fußbereich. Als Stand zählt nur ein Datum, das sich erkennbar auf die Preisangaben bezieht, nicht das Veröffentlichungsdatum des Artikels. Als Quelle zählt ein überprüfbarer Beleg an der Preiszahl oder in einer zuordenbaren Fußnote. Als Kosten zählt eine durchgerechnete Betriebskostenrechnung, nicht die bloße Nennung der Lizenz. Als Wechsel zählt nur die Behandlung von Artikeldaten, Kundenkonten, Bestellhistorie und Weiterleitungen zusammen. Als Interesse zählt die ausdrückliche Offenlegung, dass der Betreiber ein konkurrierendes Produkt oder eine passende Dienstleistung verkauft. Als Wiederkauf zählt, ob Wiederkauf, Bestandskunden oder Kundenwert als Auswahlkriterium genannt werden. Zwei der zehn Seiten stammen vom selben Anbieter, es sind zwei verschiedene Artikel. Die Seite omt.de antwortete bei unseren automatisierten Abrufen nicht, sie wurde deshalb am 15.08.2026 anhand einer Vollseiten-Aufnahme ausgewertet: Sie trägt im Suchergebnis den Titel 52 Magento-Alternativen im Vergleich, zeigt im Alternativen-Block aber neun Einträge, darunter sechs Werkzeuge, die keine Shopsysteme sind, und Magento selbst. Ihre Bewertung von 3,4 von 5 beruht nach eigener Angabe auf einer einzigen eingereichten Nutzererfahrung.

Primärquellen

InhaltQuelleAbgerufen
Adobe Commerce, Preisangabenbusiness.adobe.com/products/magento/pricing.html15.08.2026
Magento Open Source, kostenlose Verfügbarkeitbusiness.adobe.com/products/commerce/magento/open-source.html15.08.2026
Lifecycle-Politik, Support-Enddaten und Abschaltterminexperienceleague.adobe.com/en/docs/commerce-operations/release/planning/lifecycle-policy15.08.2026
Veröffentlichungs- und Patch-Zeitplanexperienceleague.adobe.com/en/docs/commerce-operations/release/planning/schedule15.08.2026
Systemanforderungen 2.4.9experienceleague.adobe.com/en/docs/commerce-operations/installation-guide/system-requirements15.08.2026
PHP-Einstellungen und Speicherbedarfexperienceleague.adobe.com/en/docs/commerce-operations/installation-guide/prerequisites/php-settings15.08.2026
Sicherheitsbulletins 2026helpx.adobe.com/security/products/magento.html15.08.2026
Support-Ende Magento 1helpx.adobe.com/security/products/magento/apsb20-41.html15.08.2026
Mage-OS, Selbstbeschreibung und Vereinmage-os.org/about15.08.2026
Mage-OS, Distribution und Patch-Standmage-os.org15.08.2026
Übernahme von Magento durch Adobebusiness.adobe.com/blog/the-latest/magento-is-now-part-of-adobe15.08.2026
Shopify, Migrationswegehelp.shopify.com/en/manual/migrating-to-shopify15.08.2026
Shopify-Tarife und Zahlungsgebührenwww.shopify.com/de/preise14.08.2026
Shopify Plus, Preise, Laufzeiten und Migrationsangabenwww.shopify.com/de/plus/pricing14.08.2026
Shopware, Editionen und Preisewww.shopware.com/de/preise15.08.2026
Shopware, Fair Usage Policy der Community Editionwww.shopware.com/de/news/fair-usage-policy-community-edition15.08.2026
WooCommerce, Preise und Erweiterungenwoocommerce.com/pricing14.08.2026
JTL, Editionen und Tarifewww.jtl-software.com/de/preise-und-tarife14.08.2026
JTL-Shop, Hostingwww.jtl-software.com/de/shop-software14.08.2026

Zur Methode: Wir haben am 15.08.2026 die deutschsprachigen Seiten geprüft, die zu den Suchbegriffen magento alternative und magento vs shopify auf Seite eins ranken, und sie gegen sieben Kriterien ausgezählt. Neun Seiten waren automatisiert abrufbar, die zehnte haben wir anhand einer Vollseiten-Aufnahme vom 15.08.2026 ausgewertet. Jede Zahl in diesem Artikel stammt aus einer der oben genannten Primärquellen. Wo eine Angabe dort fehlt, steht im Text ausdrücklich, dass sie fehlt, und es wird keine Schätzung eingesetzt.

AKTUALITÄT

Änderungsprotokoll

15.08.2026 Erstveröffentlichung. Alle Angaben an diesem Tag gegen die Primärquellen geprüft. Zum Stichtag lief für Magento 2.4.6 der Standard-Support am 11.08.2026 aus, und das jüngste Sicherheitsbulletin APSB26-92 vom 11.08.2026 behob sieben Schwachstellen. In einem zweiten Prüflauf am selben Tag korrigiert: Adobe hat Magento 2018 übernommen, ein Jahr für die Umbenennung in Adobe Commerce veröffentlicht Adobe nicht; die Lifecycle-Politik nennt für 2.4.6 und 2.4.7 zusätzlich ein Jahr Extended Support; Adobe nennt jährliche Sicherheitspatches ausdrücklich als Mindestfrequenz; und Shopify schreibt auf der Plus-Preisseite, für die Migration selbst nichts zu berechnen.

Wir prüfen diese Seite bei jeder Preis-, Versions- oder Lifecycle-Änderung der genannten Anbieter erneut und tragen das Ergebnis hier ein.

Sie kennen jetzt die drei Fragen. Offen ist, wie Ihre Antworten aussehen.

Fünfzehn Minuten am Telefon. Sie schildern Ihre Situation, wir sagen Ihnen, ob ein Wechsel sich für Sie rechnet. Auch dann, wenn die Antwort heißt: bleiben.

Florian Müller, Gründer und Geschäftsführer der ecom flow GmbH

Florian Müller

Gründer und Geschäftsführer der ecom flow GmbH

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